Computer outsourcen? So geht’s!

Computer outsourcen

Den lauten Computer aus dem Arbeitsraum verbannen oder Inhalte auf einen weit entfernten Monitor klonen? Filme oder Spiele vom Heim-PC auf den eigenen Fernseher genießen? Je nach Abstand und Anforderung bieten sich unterschiedliche Methoden an. Warum es sich lohnt die Verbindung zwischen Monitor und Computer überhaupt zu verlängern und welche Art von Verbindung sich in welchem Fall lohnt, lesen Sie hier.

Den Computermonitor frei routen

Kreative Planung für das Großraumbüro oder den heimischen Kino-PC. Die Verbindung zwischen Computer und Monitor zu überbrücken kann Vorteile haben. Grade leistungsstarke Computer für Bild- oder Videobearbeitung benötigen die richtige Kühlung. Dies kann Lüfter schon einmal lauter werden lassen. Auch die Wärmeentwicklung, grade im Sommer, bei einer großen Anzahl an Computern ist nicht zu unterschätzen. Durch das Trennen von Computer und Endgeräten kann eine entspannte Arbeitsatmosphäre im Büro geschaffen werden.

Auch in der Industrie ist es sinnvoll, Distanz zwischen Maschine, Computer und Endgeräten zu schaffen. So muss sich kein Arbeiter in der Nähe von gefährlichen Maschinen aufhalten und der steuernde Rechner steht auch abseits. Ob bei Bankschaltern oder Rezeptionen: Häufig ist hier nur der Monitor notwendig. Die Daten werden vom Serverraum aus abgerufen.

Auch das Klonen von einem Bildschirm auf einen weit entfernten Monitor ist möglich. So können Kunden oder Mitarbeiter Arbeitsprozesse überwachen.

Große Distanz: Extender werden notwendig

Bei herkömmlichen Verbindungen wie etwa DVI oder HDMI nach ungefähr 10 bis 20 Metern zum Signalverlust. Mit passiven Extendern lassen sich Kabel zusammenstecken. Ohne Signalverstärkung funktioniert das aber auch nur bis ungefähr 20 Metern. Aktive Extender verstärken das Signal und benötigen daher ein extra Netzteil. Weitere Informationen zu DVI-Extendern gibt es hier.

Bei größeren Entfernungen von bis zu 100 Metern wird die Verbindung mit einem Netzwerkkabel realisiert. So wird das HDMI oder DVI-Signal über ein Netzwerkkabel weitergeleitet. Diese Extender haben dann einen CAT-Anschluss auf der anderen Seite. Auch Hybridkabel aus Kupfer und Glasfaser sind für diese Distanz geeignet.

Wer Distanzen über 500 Metern bis hin zu 5000 Metern überbrücken will, greift zum Glasfaserkabel. Durch Glasfaser sind auch große Distanzen bei guter Qualität möglich.

Alternativen zum Extender

Für die Übertragung des Monitorinhalts über eine Distanz ist ein Extender nicht zwingend notwendig. Eine Alternative sind aktive HDMI-Kabel. Bei diesem Kabel ist der Signalverstärker im Kabel integriert. So ist ein Extra-Gerät nicht notwendig. Dafür ist diese Kabelart häufig teurer als ein Extender.

Für die heimische Übertragung von Filmen vom Computer auf den Fernseher geht das Ganze auch völlig kabellos. Streaming-Sticks können für den Heimgebrauch eine gute Alternative zum Extender darstellen.