Das Paradies und der Schrebergarten
Die frühesten Abbildungen von Gärten finden sich auf den vorgeschichtlichen Felsengräbern im ägyptischen Beni Hassan. Die Kunst des Gartenbaus hat also eine sehr lange Tradition. Im Deutschen leitet sich der Begriff "Garten" von der "Gerte" ab, einer Rute aus Weidengeflecht mit der früher die Gärten umzäunt waren. So ist die Umzäunung auch heute noch eines der Hauptcharakteristika eines Gartens. Ein Garten ist ein abgegrenztes Stück Erde, auf dem Zier- und Nutzpflanzen angepflanzt werden.Aber neben dieser ganz profanen Bedeutung gibt es immer noch die sakrale, der Garten Eden ist das Paradies, aus dem wir Menschen vertrieben wurden - wir erinnern uns alle an die Geschichte von der verbotenen Frucht -und nach dem wir uns seither sehnen. Zahlreiche Abbildungen des Mittelalters zeigen den Garten Eden als einen begrenzten Raum, eine geordnete Welt, in der alles am rechten Platz ist und die Menschen glücklich sind.
In den Klostergärten, die den Gartenbau in Europa maßgeblich geprägt haben, versuchten die Mönche so ein Stück Paradies auf Erden zu schaffen. Die Natur war beängstigend, unberechenbar und musste gezähmt werden.
So ist es letzten Endes noch immer die Sehnsucht nach dem Paradies, die selbst im kleinsten Schrebergarten zum Ausdruck kommt. Wir alle sind auf der Suche nach einem Ort, der Ruhe, Frieden und Schönheit verspricht.
Aber die Gartengestaltung verspricht nicht nur ruhige Stunden, sondern vielmehr steckt in einem schönen Garten jede Menge Arbeit, aber eben auch viel Spaß. Denn es gibt wohl kaum etwas Schöneres als die Früchte, die man gepflanzt hat zu ernten, oder den Samen, den man gesät hat, aufgehen zu sehen.
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So lohnt es sich, sich ausführlicher mit der Gartengestaltung und der Gartendekoration zu befassen. Längst hat sich in den heimischen Gärten eine Vielzahl von Gartengestaltungsmöglichkeiten verbreitet, aber noch immer bestehen die meisten Gärten sowohl aus Nutz- als auch als Zierpflanzen. Der Phantasie sind bei der Gartengestaltung keine Grenzen gesetzt und auch die Auswahl der anzupflanzenden Gewächse wird nur durch die klimatischen Bedingungen beschränkt. Aber sonst gilt für die Gartendekoration "alles geht", um Ihnen in der Vielzahl der Möglichkeiten einen kleinen Überblick zu geben, stellen wir Ihnen im Folgenden kurz dreiberühmte Gartenbaustile vor.
Der Japanische Garten
Asien liegt im Trend, auch bei der Gartengestaltung.
Der Japanische Garten ist eine philosophische Angelegenheit. Jede Pflanze hat eine besondere Bedeutung. So symbolisieren beispielsweise Kirschbäume die Vergänglichkeit, der Bambus steht für die Generationen, Blumen für Schönheit und so weiter. Der Japanische Garten erzählt so also dem Besucher eine Geschichte.
Typisch für die Gartendekoration im japanischen Stil sind Steine, gewundene oft unebene Wege, die den Besucher zu Achtsamkeit auffordern und viel Wasser, das die Ozeane symbolisiert und den Lauf des Lebens.
Der Chinesische Garten
Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen der Gartenbaukunst Chinas und Japans. Auch hier symbolisiert jede Pflanze etwas ganz Bestimmtes. So steht der Bambus hier für den Weg zur Erleuchtung, Kiefern sind ein Männlichkeitssymbol und die im Herbst blühenden Chrysanthemen weisen auf Langlebigkeit hin. In einem Chinesischen Garten findet man Pavillons und Brücken, die über Teiche oder Bäche führen, und neben den Pflanzen spielen auch Skulpturen aus Stein eine wichtige Rolle bei der Gartengestaltung.
Der Englische Garten
Wohl kaum eine Gartenbaukunst hat den Gartenbau in der Neuzeit so nachhaltig beeinflusst wie der Englische Garten. Um sich von den zur damaligen Zeit vorherrschenden Französischen Gärten abzugrenzen, die die Natur in geometrische Formen zwang, orientierte sich der Englische Garten wieder mehr an der Natur. Keine quadratischen Blumenrabatte, keine zurechtgestutzt Hecken und Sträucher, sondern vielmehr sollte der Natur wieder zu ihrem Recht verholfen werden. Diese Gartengestaltung hat die Gärten Europas, bis in die Gegenwart nachhaltig geprägt.
Jeder Garten ist anders, wie auch immer Sie die Gartengestaltung Ihres Gartens ausführen wollen, welche Gartendekoration oder Gartenbeleuchtung Sie benutzen wollen und welche Pflanzen, in Ihrem Garten wachsen sollen entscheiden Ihr Geschmack und Ihre gärtnerischen Fähigkeiten. Sie benutzen wollen und welche Pflanzen, in Ihrem Garten wachsen sollen entscheiden Ihr Geschmack und Ihre gärtnerischen Fähigkeiten.
Ob Sie sich bei der Gartendekoration von den philosophischen Gärten Asiens beeinflussen lassen, dem englischen Vorbild von "mehr Natur" nacheifern oder Ihren ganz persönlichen Stil finden, wichtig ist, dass Sie sich in Ihrem Garten wohl fühlen und dass Ihnen die Arbeit im Garten Spaß macht.
Ein guter Tipps für den richtigen Spaß im Garten ist sicher: weniger ist oft mehr, lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl der richtigen Pflanzen, nehmen Sie nicht nur pflegeintensive Gewächse, sondern ruhig auch einfach zu ziehende Pflanzen. Um nicht die Lust am Gärtner zu verlieren ist es wichtig Erfolgserlebnisse zu haben.
Denken Sie immer daran, dass der Garten für Sie ein Ort der Freude und der Erholung sein soll, Ihr kleines Paradies auf Erden und dann können Sie mit Sicherheit dem folgenden chinesischen Sprichwort zustimmen: Willst du ein Leben lang glücklich sein?
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Es lohnt sich, den Vorgarten besonders einladend zu gestalten. Wie man einen Vorgarten am besten pflanzen und anlegen kann, lesen Sie bei Gartenheinz.de.
Was kann es schöneres geben als den Augenblick zu genie§en in den kleinsten Trauminseln der Welt: Strandkörbe
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