Fair Trade - Naturprodukte
Fair Trade- das bedeutet: Klimaschutz, Gerechtigkeit und Ökologie im Kleiderschrank. Naturmode besitzt heute eine besondere Anziehungskraft für Menschen, die mit einem guten Gewissen modischen Trends folgen möchten.
Fairer Handel- das bedeutet Fair Trade auf Deutsch und meint damit den kontrollierten Handel mit Gütern aus Entwicklungsländern. Dieser Austausch wird fair genannt, da er den Entwicklungsländern zu einer besseren Position verhilft.
Üblicherweise werden diese Länder auf dem Weltmarkt ausgebeutet und zu niedrigen Preisen gezwungen, um überhaupt überleben zu können. Der faire Handel unterstützt sie bei einer ökologischen, sozial verträglichen und
nachhaltigen Entwicklung. Damit soll dem Elend der Kinderarbeit, der Unterbezahlung von hart arbeitenden Näherinnen und dem für alle gefährlichem Einsatz von Chemikalien endlich ein Ende gesetzt werden.
Naturprodukte fühlen sich nicht nur gut an auf der Haut, sie halten auch gesund, da sie ohne Gifte produziert und verarbeitet sind. Denn Bio- Baumwolle wächst auf giftfreien Feldern und bleibt auch während der Verarbeitung ohne die gewaltige
chemische Dosis, die konventionellen Produkten beigefügt wird. So schützen Naturtextilien die Bauern, die Umwelt und die Käufer vor gesundheitsschädlichen Stoffen. Eine Win- Win Situation für alle Beteiligten!
Ethisch korrekte Naturmode hat sich schon seit vielen Jahren von ihrem negativen Image des "Schlabberlooks" befreit. Bio und Fair Trade sind absolut in. Auf den internationalen Laufstegen, in Hollywood und bei der täglichen Streetwear ist
das Öko- und Ethikbewusstsein schon lange angekommen. Weltweit entwerfen Designer Szene- Mode für trendbewusste und konsumkritische Menschen. Biofasern und faire Löhne sind heute ein Synonym für coole Mode.

Mit dem bewussten Kauf von Naturmode handelt der Verbraucher konsequent für eine humane und gerechte Weltwirtschaft. Denn letztlich entscheidet der Konsument darüber, was und wie hergestellt wird, also sollte er seine Macht dazu benutzen, die Welt
gerechter und ökologischer zu gestalten.
Diese Macht haben die Lohas erkannt, Lohas steht für: "Lifestyle of Health and Sustainability", einem Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert, aber die Lust am Shoppen
und dem Luxus genauso wichtig nimmt. Diese Bewegung bringt alles unter einen Hut mit dem Begriff des: "Green Luxury", Luxus mit dem grünen touch der Naturprodukte. Denn ökologischer Anspruch, Naturmode und Fair Trade – das geht heute
alles harmonisch zusammen!
Mode und im Besonderen die Naturmode verkörpern unseren Lifestyle. Gerade die Designer von Naturtextilien setzen auf das Spiel
mit Farben, Schnitten und Stoffen. In Naturtextilien ist es möglich, im Job seriös und am Abend ausgefallen und trendy auszusehen. Naturmode lässt sich vielfältig kombinieren. Erschwinglich für den kleinen Geldbeutel oder Luxus a la
Hollywood, modische Naturprodukte gibt es in allen Preisklassen.
Auch das Vorurteil von Bilderbuch-Ökos mit langweilig bedruckten Shirts hält sich hartnäckig. Dabei halten die Designs mancher Hersteller von Fair Trade Shirts wie Greenality
problemlos mit modernen Modemarken Schritt.
Nicht nur die Pioniere der Öko- Szene bieten Naturtextilien an, namhafte Designer wie auch große Ketten beteiligen sich am großen Boom des Fair Trade. Wie ein Qualitätssiegel sind Naturprodukte in den Regalen der Modegeschäfte.
Denn der Konsument kann sich darüber sicher sein und freuen, dass er Naturmode erwirbt, deren Rohstoffe ohne Gift gewachsen sind und während der Verarbeitung keine Chemikalien zugesetzt wurden und den Arbeitern faire Löhne bezahlt wurden.
Baumwolle ist der bekannteste Stoff, wenn es um Naturtextilien geht. Sie besitzt viele Vorzüge. Sie ist hautverträglich, angenehm zu tragen, formbeständig und strapazierfähig. Die Baumwollpflanze ist sehr empfindlich und benötigt
sehr viel Wasser und Wärme. Wegen ihrer Sensibilität wird sie auf Feldern, die nicht für die Weiterverarbeitung von Naturtextilien vorgesehen sind mit sehr vielen Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt. Deshalb befinden sich in
konventionell hergestellten T- Shirts oder anderen Baumwollprodukten eine große Menge an Pestiziden und Insektiziden. Beim Tragen gelangen diese giftigen Stoffe durch den Schweiß in die Haut. Da greift man doch lieber zu Naturprodukten, um diesen
Giften zu entgehen und sie auch keinem Arbeiter während der Produktion zuzumuten!
Hanf als Kleidungsstoff erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Hanf ist klima- aktiv, das heißt: er kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Eine weitere
besondere Eigenschaft besteht darin, dass Hanf UV- Strahlung abhalten kann. Leinen ist ein wenig fester als Baumwolle, sie wirkt feuchtigkeitsregulierend und antistatisch. Leinen ist sehr saugfähig und angenehm kühl. Wer es edel mag, der sollte
Naturtextilien aus Seide bevorzugen, Seide ist knitterarm, trocknet schnell und wirkt temperaturausgleichend. Sie ist nicht nur praktisch sondern erfüllt alle Träume an Design und Schnitt!
Welche synthetische Faser könnte da mithalten?? Die natürliche Schönheit und Eleganz von Seide unterstreicht jeden hippen Trend. Wolle ist dagegen eher was für den Alltag, sie besitzt als Naturfaser einen Selbstreinigungseffekt.
Zusätzlich ist sie atmungsaktiv und temperaturausgleichend.
Fair Trade- der harmonische und trendy Zusammenschluss von Gesundheit für den Verbraucher mit der Gerechtigkeit für die Welt!
Fair-Trade-Beispiele: Bio-Kaffee
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