Paketdienste im Weihnachtsgeschäft am Limit

Auch in diesem Jahr läuft das Weihnachtsgeschäft mal wieder auf Hochtouren. Das spiegelt sich vor allem in den Zahlen des E-Commerce wieder. Seit Jahren schon verzeichnen Onlinehändler gerade von der letzten Novemberwoche bis Heiligabend Rekordumsätze. Auch in diesem Jahr wird es wohl wieder eine zweistellige Wachstumsrate im Segment des E-Commerce geben. Der extreme Anstieg an Onlineverkäufen liegt, neben dem Weihnachtsgeschäft, an der aus Amerika „importierten“ Cybermonday-Woche. Rabatte in allen Bereichen ziehen die Verbraucher schon frühzeitig in ihren Bann. Doch während sich die Händler vor lauter Bestellungen die Hände reiben, gehen die Paketzusteller auf dem Zahnfleisch.

30 Millionen mehr Paketsendungen als 2016

Sowohl die Verbände als auch die Paketzustände sind sich einig. Auch in diesem Jahr wird der E-Commerce im Weihnachtsgeschäft neue Rekorde brechen. Bis zu 30 Millionen mehr Pakete als noch im letzten Jahr sollen 2017 von den Paketzustellern an die Verbraucher überbracht werden. An besonders guten Tagen werden sogar zwischen neun und zehn Millionen Pakete täglich prognostiziert. Eine Anzahl, die auch die Hersteller von Verpackungssysteme aufhorchen lässt. Denn auch diese müssen sich neben den Händlern und Zustellern auf ein deutliches Mehr an Produktion und Arbeit einstellen.

Tipp: Mit den richtigen Pack- und Fülltechniken sparen Sie nicht nur Material, sondern sorgen zudem auch für einen sicheren und reibungslosen Transport Ihrer Waren. Weitere Informationen zu Knüllpapier und Packseide finden Sie z. B. hier.

Nicht jeder Paketdienst verfügt über ausreichend Ressourcen

Während sich die Onlinehändler seit Ende November täglich die Hände reiben und über neue Bestellungen freuen, stoßen die Paketdienste allmählich an ihr Limit. Selbst der Marktführer DHL mit seinen über 3400 Packstationen bittet seine Kunden bereits darum Ihre Pakete schnellstmöglich an den Paketstationen abzuholen, um diese umgehend für neue Bestellungen nutzen zu können. Überstunden sind auch für die Zusteller von DPD, Hermes und GLS im Weihnachtsgeschäft nichts Neues mehr. Allerdings gehen diese seit dem Boom des E-Commerce gerade im Dezember jährlich auf dem Zahnfleisch. Auch, dass Heiligabend in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, spielt der Zustellung der Pakete nicht gerade in die Karten. Spontane Lieferungen am Morgen des 24. Dezembers sind in diesem Jahr leider nicht möglich.

Händler fürchten um Weihnachtsgeschäft

Doch auch die Onlinehändler sind aufgrund der überlasteten Paketdienste besorgt. Leidet doch ihr Weihnachtsgeschäft immens unter der verspäteten oder gar ausfallenden Zustellung von einzelnen Paketen. In vielen Onlineshops wird der Kunde bereits jetzt schon wieder darüber informiert, dass keine Garantie auf eine pünktliche Lieferung bestünde. Eine Meldung die Händler nur mit geballten Fäusten und knirschenden Zähnen auf Ihren Webseiten veröffentlichen, geht ihnen dadurch doch wahrscheinlich die ein oder andere Bestellung durch die Lappen.

Ob in diesem Jahr auch wirklich jeder seine Geschenke pünktlich bis Heiligabend unterm Weihnachtsbaum liegen hat, bleibt zu bezweifeln. Zwar geben Händler und vor allem Paketzusteller ihr Bestes, aber die zu erwartenden Zahlen übersteigen wohl auch deren Kapazitäten. Jedem den es dieses Jahr erwischt können wir lediglich den Tipp mit auf dem Weg geben, seine Weihnachtsgeschenke im nächsten Jahr noch früher zu bestellen.

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