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| Small Talk Themen rund um E-Commerce, die in keine andere Rubrik passen. |
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#1 |
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Admin
![]() Registriert seit: 10.07.2005
Ort: Sankt Augustin
Beiträge: 1.607
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Schluss mit dem virtuellen Shoppingwahn?
Denn obwohl die Entwicklungen nicht weiter auf dem Höhenflug sind, so ist der Level, auf dem sich der Online-Handel eingependelt hat, inzwischen erfreulich hoch. Begründen kann man dies unter anderem damit, dass es verschiedene Verkaufs-Kategorien von Produkten und Waren gibt, die ohne den Online-Handel kaum abgewickelt werden könnten. Und so steckt sich die Zunft der Internet-Aktiven für den eCommerce für die kommenden Jahre hohe Ziele. Sollten sich die optimistischen Werte der Experten – etwa des Unternehmens Forrester – bewahrheiten, könnte der Online-Handel in verschiedenen Bereichen schon im Jahr 2012 Marktanteile zwischen 25 und 55 % erreichen. Aus der Aufschlüsselung der einzelnen Bereiche in der aktuellen Forrester-Erhebung ergibt sich, dass insbesondere der Sektor Computertechnologie (Hardware, Software sowie Zubehör aller Art) zu gut 55 % Umsätze via Internet erzielen wird. Erwartungsgemäß werden zudem die schon jetzt gut aufgestellten Bereiche Ticket-Verkauf sowie Geschenkartikel und -Gutscheine ebenfalls mit 43 bzw. 35 % einen erheblichen Zuwachs verzeichnen. Musik- und Video-Formate sollen ebenfalls zu mehr als einem Drittel im Internet die Umsätze für die Anbieter sichern. Mit 32 % können die Bereich Spielwaren und Videospiele in den kommenden Jahren vertreten sein, während es die Produkte für den Nachwuchs auf 30 % bringen sollen. In den Produktgruppen Consumer Electronics und dem beliebten Buchgeschäft der bekannten großen Portale sollen die Umsätze zu 29 respektive 28 % durch eCommerce-Angebote erzielt werden. Um sich ein Bild der Experten-Erwartungen beim eCommerce machen zu können, ist der US-Markt ein gutes Beispiel. Pro Jahr beträgt die Wachstumsrate im Einzelhandel dort gut 2,6% - Online-Shops können sich auf ein jährliches Plus von etwa 14 % einstellen. Ein klares Zeichen, welchen Weg der Internethandel in den nächsten Jahren einschlagen wird. Für Unternehmen verfügt das Shopping-Angebot im Web aus jetziger Sicht über einen wesentlichen und nicht zu unterschätzenden Vorteil: Rein ökonomisch betrachtet, scheint die Sensibilität und Anfälligkeit für Auswirkungen durch wirtschaftliche Schockzustände beim Onlinehandel weniger hoch zu sein als im Einzelhandel. Kaum ein Aspekt wird dieser Tages als bedeutender eingestuft. Doch genau hierin liegt gleichermaßen der negative Gesichtspunkt: Das Web reagiert eben auch in besonders guten Zeiten nur langsam und relativ eingeschränkt auf kurzfristige Strömungen und Tendenzen. Einig sind sich die Beobachter des Online-Marktes in dem Punkt, dass der virtuelle Verkaufsraum in den kommenden Jahren weiter an Format und Größe gewinnen wird. Die lange Zeit regelrecht utopisch hohen Ziele für den Sektor müssen allerdings zu den Akten gelegt werden. Mit einer Ablösung des klassischen Einzelhandels als Spitzenreiter durch den elektronischen Markt ist einstweilen nicht zu rechnen. Welche drei wesentlichen Gründe es für die Richtigkeit dieser These gibt, kann wie folgt erläutert werden:
Auch auf diese Erkenntnis gilt es sich als Anbieter einzurichten. Gerade der Wohlfühl-Faktor sollte von den Betreibern eines Online-Shops Betreibern als Mittel der Kundenbindung nicht unterschätzt werden. Darüber hinaus müssen die Anbieter in jedem Fall die Entwicklungen nach der Krise der weltweiten Wirtschaftsmärkte im Blick behalten. Orientieren können sich Anbieter auf der Suche nach Anregungen an den Online-Formaten wie Buy.com, Zappos.com oder – wie könnte es anders sein – Amazon. Der bereits erwähnten Forrester-Studie zufolge fühlen sich die Internetnutzer auf diesen Seiten beim Online-Shopping pudel wohl und optimal beraten. In einigen Fällen sehen die befragten Online-Shopper ihre Erwartungen bezüglich der Produktbeschreibungen und der angebotenen Foto-Präsentation sogar als deutlich übertroffen an. Um als Online-Shop im Web erfolgreich zu sein, gilt es, den Saison bedingten Unterschieden entgegenzutreten. Nicht die Kunden müssen ihr Einkaufsverhalten ändern. Die Anbieter müssen ihre Geschäftsmodelle für die schlechten Phasen des Geschäftsjahres überdenken und gegebenenfalls neue Wege einschlagen. Die Lösung kann beispielsweise die Reduzierung der Warenvielfalt und eine Nachbesserung bei hohen Lieferkosten sein. Ist dieser Schritt mit Bravur umgesetzt, können im Weihnachtsgeschäft mit den vorhandenen finanziellen Mitteln offensiv Konsumlaunen beim Kunden ausgelöst werden. Oberstes Gebot für die Online-Shops ist also einmal mehr: Ohne Flexibilität läuft gar nichts im Web, egal ob (Web)2.0, (Web)3.0 oder noch höer!
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#2 |
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User
![]() Registriert seit: 27.09.2009
Beiträge: 7
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ich denke gerade wenn ein webshop hohe lieferkosten hat, ist es schwierig am markt zu bleiben.
es stimmt auch schon das die meisten kunde das produkt anschauen und anfassen wollen, ein steigender anteil der produkte ist den kunden allerdings schon bekannt. dieser fakt macht es dem webshop sehr leicht sein produkt abzusetzen wenn der preis stimmt, bzw. der preis niedriger ist als im einzelhandel. zusätzlich muss man sagen, der umsatzeinbruch im einzelhandel wird in nächster zeit auch ganz immens sein. wirklich valide wäre ein abschwung im umsatz von online shops erst nach 5 jahren, nat. im vergleich mit der einzelhandelswirtschaft. wenn die wirtschaft an sich schwächelt ist auch ein niedrigeres wachstum bei online shops erklärbar. |
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#3 |
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User
![]() Registriert seit: 21.10.2009
Beiträge: 1
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ich kann mir mein Leben ohne online Shopping nicht mehr vorstellen.
Nur, vorausgesetzt, wir haben mehr Auswahl in realen Läden. |
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#4 |
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User
![]() Registriert seit: 27.09.2009
Beiträge: 7
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ich würde weiterhin behaupten das online shopping weiter wachsen wird.
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#5 |
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User
![]() Registriert seit: 31.12.2009
Beiträge: 4
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Da stimme ich dir auch zu, jedoch denke ich ist mit einem starken Abflachen der Wachstumskurve zu rechnen. Das online affine Klientel hat sich gefunden, jetzt folgt eine langsamere Erweiterung an der Peripherie der potentiellen Kundenkreise.
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